Die Zutaten (für 4 Personen)
- 250 g Mehl
- 500 ml Milch
- 3 Eier
- 1 bis 2 TL Matcha-Pulver
- 30 g Zucker
- 40 g geschmolzene Butter
- 1 Prise Salz
Die Qualität des Matcha macht den entscheidenden Unterschied. Entscheiden Sie sich für kulinarischen Matcha oder Premium-Matcha – für dieses Rezept muss es nicht zeremonieller Matcha sein.
Beginnen Sie mit einem Teelöffel Matcha. Bei der nächsten Runde können Sie die Menge je nach gewünschter Intensität anpassen.
Zubereitung Ihrer Matcha-Crêpes
1. Die Teigbasis
In einer Rührschüssel eine Mulde in das Mehl drücken. Die Eier hineingeben, vorsichtig verrühren und dann die Milch unter ständigem Schlagen langsam einfließen lassen. Das Ziel: kein einziger Klumpen.
2. Der Matcha
Sieben Sie das Pulver vor dem Hinzufügen – das ist das Detail, das den Unterschied macht. Matcha-Klümpchen sehen unschön aus und hinterlassen bittere Stellen. Rühren Sie alles gut um, bis ein glatter, zartgrüner Teig entsteht.
3. Der letzte Schliff
Zucker, geschmolzene Butter und die Prise Salz hinzufügen. Nochmals kurz verquirlen und anschließend 30 Minuten ruhen lassen. Diese Ruhezeit ist nicht optional: Sie macht den Teig geschmeidiger und die Crêpes deutlich besser.
4. Das Ausbacken
Pfanne leicht einbuttern, mittlere Hitze. Eine Kelle Teig hineingeben, verstreichen und von jeder Seite eine Minute backen lassen. Die Crêpes sollten geschmeidig bleiben, nicht brüchig und nur leicht gebräunt.

Ein paar Tipps für ein sicheres Gelingen
- Matcha nicht überdosieren. Ab mehr als zwei Löffeln gewinnt die Bitternote die Oberhand.
- Ruhezeit einhalten. Dreißig Minuten sind kurz, machen aber bei der Textur den entscheidenden Unterschied.
- Immer mittlere Hitze. Matcha mag keine übermäßige Hitze – er verbrennt schnell und verliert sein Aroma.
- Ein Hauch von Vanille oder Orangenblütenwasser im Teig mildert die Bitternote ab, falls Sie diese nicht mögen.
Weitere Topping-Ideen
Gourmet-Variante
- Geschmolzene weiße Schokolade + Himbeeren
- Hausgemachte Schlagsahne
- Banane und Honig
Das Duo aus Matcha und weißer Schokolade ist unschlagbar: Die Süße der Schokolade gleicht die herbe Teenote perfekt aus.
Leichte Variante
- Naturjoghurt oder Skyr
- Mandelmus und frische Früchte
- Agavendicksaft
Perfekt für ein stärkendes Frühstück, das nicht schwer im Magen liegt.
Vegane und glutenfreie Varianten
Vegane Variante: Ersetzen Sie die Eier durch Apfelmus oder eingeweichte Chiasamen und die Milch durch einen Pflanzendrink (Mandel- oder Haferdrink eignen sich hervorragend).
Glutenfreie Variante: Reis-, Buchweizen- oder Maismehl verwenden. Passen Sie die Milchmenge an, um die richtige Konsistenz zu erzielen.
Pancake-Variante: Fügen Sie einen Teelöffel Backpulver hinzu. So erhalten Sie dicke, fluffige Pancakes – ideal für einen etwas reichhaltigeren Brunch.

Den richtigen Matcha wählen
Drei Qualitäten, drei Verwendungsmöglichkeiten:
- Zeremonieller Matcha → für den puren Genuss aus der Schale
- Premium-Matcha → für raffinierte Desserts
- Klassischer Matcha → für kleinere Budgets