Die wichtigsten Zutaten:
Für 8 Personen benötigen Sie Folgendes. Verwenden Sie hochwertige Zutaten – das macht den entscheidenden Unterschied.
- Geschmolzene Butter: 90 g
- Puderzucker: 120 g
- Eier: 3
- Frischkäse nach Philadelphia-Art: 600 g
- Crème fraîche: 200 g
- Matcha-Teepulver: 15 g
- Digestive-Kekse oder Spekulatius: 200 g
- Vanilleextrakt: 1 Teelöffel
- Zitronensaft: 1 Esslöffel
Die Wahl des Matcha ist kein Detail: Ein guter Matcha sorgt für eine intensive Farbe und einen ausgewogenen Geschmack, während ein minderwertiger Matcha das le dessert bitter machen kann.
Die Zubereitung des Matcha-Cheesecakes
1/ Der Boden
Der Boden ist die Grundlage, die die gesamte Füllung tragen muss: knusprig, aber fest genug, damit er nicht zusammenfällt. Zerkleinern Sie zunächst die Kekse in einer Küchenmaschine oder einfach mit einem Nudelholz zu feinem Pulver. Geben Sie dann die geschmolzene Butter hinzu und vermischen Sie alles, bis eine sandige, gleichmäßige Textur entsteht. Füllen Sie die Masse anschließend in eine Springform mit etwa 20 bis 22 cm Durchmesser und drücken Sie sie mit der Rückseite eines Löffels oder dem Boden eines Glases gut fest. Stellen Sie alles für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank, damit der Boden fest wird und bereit ist für die Matcha-Creme.
2/ Die Matcha-Creme
Während der Boden im Kühlschrank ruht, bereiten wir die Cheesecake-Masse zu. Schlagen Sie den Frischkäse in einer großen Schüssel auf, damit er geschmeidig wird. Geben Sie den Zucker nach und nach hinzu, bis eine glatte Masse entsteht, und heben Sie dann vorsichtig Crème fraîche, Vanille und Zitronensaft unter. Sieben Sie den Matcha, bevor Sie ihn hinzufügen – diesen Schritt sollten Sie nicht auslassen, denn er verhindert Klümpchen und sorgt für eine gleichmäßige Farbe. Sobald alles gut vermischt ist, geben Sie die Eier einzeln hinzu, ohne zu stark zu schlagen: Es ist nicht nötig, Luft einzuarbeiten, da der Matcha-Cheesecake sonst beim Backen reißen könnte.
3/ Das Backen
Heizen Sie den Ofen 10 Minuten lang auf 150 °C vor, geben Sie die Masse auf den gut gekühlten Keksboden und glätten Sie die Oberfläche mit einem Spatel. Für eine noch cremigere Textur wählen Sie ein Wasserbad: Die sanftere Backmethode verringert das Risiko von Rissen deutlich.
- Backen: 150 °C, 50 bis 60 Min.
- Ruhen im leicht geöffneten Ofen: Ofen ausgeschaltet, 1 Std.
- Kühlen: 4 °C, mindestens 6 Std.
Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen sollte die Mitte noch leicht wackeln. Das ist normal, beim Abkühlen wird sie fester.

Ein paar Details machen den Unterschied
Nehmen Sie Ihre Zutaten mindestens 30 Minuten vor Beginn aus dem Kühlschrank: Bei Raumtemperatur lassen sie sich viel besser vermischen. Sieben Sie Matcha immer, ohne Ausnahme, um kleine Taschen mit bitterem Pulver zu vermeiden und ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.
Und vernachlässigen Sie die Kühlzeit nicht; eine ganze Nacht im Kühlschrank sorgt oft für die beste Textur.
Womit serviert man ihn?
Rote Früchte wie Himbeeren, Erdbeeren oder Johannisbeeren bringen eine Säure, die einen schönen Kontrast zur Reichhaltigkeit des Frischkäses bildet. Zitrusfrüchte passen ebenso gut: Ein wenig Limetten- oder Yuzuschale genügt, um die Frische des Desserts zu verstärken.
Als Getränk begleiten Teeliebhaber ihn oft mit einem japanischen grünen Tee oder einem leichten Matcha: Die pflanzlichen Noten harmonieren miteinander, ohne die Aromen des Matcha-Cheesecakes zu überdecken.