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thé vert japonais, le thé vert bio raffiné | Kusmi tea

Zusammenfassend: Japanischer Grüntee zeichnet sich durch das Dämpfungsverfahren aus, das Antioxidantien und Geschmack bewahrt – mit dem vorherrschenden Sencha (80 % der Ernten) und dem erlesenen Schattentee Gyokuro. Matcha, Genmaicha und Hojicha bieten vielfältige aromatische Nuancen. Reich an Catechinen und L-Theanin unterstützen sie das Immunsystem, spenden sanfte Energie und fördern die Entspannung. Die Bio-Tees von Kusmi, hergestellt in der Normandie, garantieren Reinheit und Umweltverantwortung.

Alles Wissenswerte über japanischen Grüntee

Es gibt nicht nur Matcha im Leben! Auch wenn wir dieses fein vermahlene Teepulver lieben – das unsere Tassen und Backkreationen erobert hat –, beschränkt sich japanischer Grüntee keineswegs darauf. Er wird ebenso traditionell als klassischer Blattaufguss genossen. Ein Überblick.

Wie wird er hergestellt?

Ganz gleich, wo auf der Welt er angebaut wird: Grüntee ist ein Tee, dessen natürliche Oxidation direkt nach der Ernte gestoppt wird. Die Blätter werden getrocknet, um den natürlichen Fermentationsprozess zu unterbrechen. Nachdem sie gewelkt und gerollt wurden, um die Zellsäfte freizusetzen, werden die Teeblätter schonend gedämpft, damit ihre wertvollen Eigenschaften vollständig erhalten bleiben. In dieser vor fast 300 Jahren erfundenen Dämpfungsmethode liegt die Besonderheit des japanischen Grüntees. Anschließend werden die Blätter gesiebt, um Stängel und Staub zu entfernen, bevor sie in Dosen oder Beutel abgefüllt werden. Dann sind sie bereit für den Aufguss.

Was ist der Unterschied zum chinesischen Grüntee?

In China, dem Ursprungsland des Tees und weltweit größten Exporteur, werden die Teeblätter nach einer anderen traditionellen Methode getrocknet: Sie werden für einige Minuten in großen Kupferbecken direkt über dem Feuer geröstet. Diese „trockene Hitze“ (im Gegensatz zur „feuchten Hitze“ in Japan) stoppt die Oxidation chinesischer Grüntees wie Long Jing, Perles de Jade oder Gunpowder.

Warum ist japanischer Grüntee so berühmt?

Zunächst, weil die japanische Methode, bei der die Oxidation durch Wasserdampf gestoppt wird, die Eigenschaften und Aromen der Teeblätter noch besser bewahren soll. Zudem hat das gesamte Land den Teegenuss zu einer wahren Kunstform erhoben, veredelt durch die traditionelle Teezeremonie. Da die Inlandsnachfrage sehr hoch ist und das Land eher von großen Metropolen als von weitläufigen Teeplantagen geprägt ist, bleibt der Export begrenzt. Dies macht japanischen Grüntee zu einer Rarität und im Durchschnitt wertvoller als chinesischen Tee. Die am weitesten verbreitete Sorte in Japan ist der Sencha-Grüntee, der rund 80 % der Gesamternte ausmacht. Der edelste und exklusivste Tee hingegen ist der „Gyokuro“ (was „Edler Tautropfen“ bedeutet). Seine Besonderheit? Es handelt sich um einen echten „Schattentee“. Einige Wochen vor der Ernte werden die Teesträucher mit Netzen abgedeckt, was den Chlorophyllgehalt der Blätter ansteigen lässt. Das Ergebnis: ein herrlich sanfter Geschmack mit feinen Algennoten, der in Japan überaus geschätzt wird.

Die Besonderheit des Matcha-Tees

Es überrascht nicht, dass Matcha im Laufe der Geschichte der Lieblingstee buddhistischer Mönche, von Samurai und Kaisern war. Matcha ist ein einzigartiger Grüntee mit einer unnachahmlichen, smaragdgrünen Farbe. Um dieses hauchfeine Pulver zu gewinnen, werden die Teeblätter zwischen zwei Granitsteinblöcken vermahlen. Eine echte Meisterleistung. Für den Genuss wird er mit einem Bambusbesen in einer Schale schaumig geschlagen. Beim ersten Mal gar nicht so einfach! Es ist der einzige Grüntee, bei dem das gesamte Blatt im Wasser gelöst und getrunken wird. Man nimmt die reine Essenz der Pflanze zu sich, was für ein unvergleichliches Mundgefühl sorgt. Ein wahrer Hochgenuss! Bei Kusmi ist er stets in Bio-Qualität und entweder in der 30-g-Dose oder im 100-g-Nachfüllbeutel erhältlich. Er liegt voll im Trend und findet sich immer häufiger in der feinen Patisserie (Mochis, Cakes, Madeleines, Financiers, Eiscreme...), wo er gleichermaßen als natürliche Farbe wie auch als Aroma dient.

Welche wohltuenden Eigenschaften hat japanischer Grüntee?

Die traditionelle japanische Medizin schätzt seit langem die wohltuenden Eigenschaften von Grüntee. Japan hat eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit, und der regelmäßige Genuss von Grüntee gilt neben der ausgewogenen Ernährung als einer der wesentlichen Gründe dafür. Grüntee, dessen Oxidation rasch gestoppt wird, enthält die meisten Antioxidantien. Sein hoher Gehalt an Polyphenolen (auch Catechine genannt) kann dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken, den Alterungsprozess zu verlangsamen und das Gewichtsmanagement zu unterstützen. Zudem wird der Aminosäure Theanin eine stressreduzierende und entspannende Wirkung zugeschrieben.

Wie bereitet man japanischen Grüntee zu?

Ob Sie die unkomplizierte Zubereitung bevorzugen – ein schneller, perfekter Aufguss – oder die Tradition mit einer Zeremonie nach allen Regeln der Kunst zelebrieren möchten: Hier sind unsere Tipps für vollendeten japanischen Grüntee.

Wie lange sollte japanischer Grüntee ziehen?

Das Wasser sollte niemals kochend heiß sein, sondern nur sieden, um die empfindlichen Teeblätter nicht zu beschädigen. Für einen Grüntee wird eine Ziehzeit von 3 bis 4 Minuten bei 70 °C bis 80 °C empfohlen. Für genauere Angaben beachten Sie bitte die Empfehlungen auf Ihrer Teedose.

Wann sollte man ihn genießen?

Japanischer Grüntee lässt sich zu jedem Moment genießen, vom Frühstück bis zum Tagesausklang. Bei den meisten Menschen beeinträchtigt er den Schlaf nicht, dies hängt jedoch von der individuellen Empfindlichkeit gegenüber Teein ab. Grüntee enthält deutlich weniger Teein als Schwarztee, der wegen seiner anregenden Wirkung besonders morgens geschätzt wird. Nach dem Aufgießen kann der Grüntee je nach Jahreszeit oder Vorliebe heiß oder kalt genossen werden.

Die Symbolik der Teezeremonie in Japan

Im 16. Jahrhundert, als sich der Teegenuss in der gesamten japanischen Gesellschaft verbreitet hatte, begründete Sen no Rikyu, ein zum buddhistischen Mönch gewordener Samurai, die theoretischen Grundlagen der japanischen Teezeremonie („Chanoyu“). Zusammenfassend war dieser Meister der Wabi-Schule (die für das „Einfache und Reine“ plädiert) der Ansicht, dass jede Begegnung einmalig ist. Da sie sich niemals wiederholen kann, sollte sie als kostbar geschätzt werden und Anlass für die kunstgerechte Zubereitung und Verkostung von Grüntee sein. Dieses Zeremoniell, das mehrere Stunden dauern kann, beruht auf vier zentralen Werten: Harmonie, Respekt, Reinheit und Ruhe.

Welcher Grüntee wird für die Teezeremonie verwendet?

Traditionell und historisch bedingt ist es meist Matcha-Tee, der bei japanischen Teezeremonien verwendet wird. Dennoch kann dies je nach Region des Landes variieren. So steht in Kyoto beim lokalen Adel der Gyokuro-Grüntee (der renommierteste des Landes) im Mittelpunkt der Teezeremonie. Es gibt verschiedene Arten von Zeremonien mit unterschiedlicher Dauer – je nachdem, ob den Gästen zuvor eine leichte Mahlzeit oder traditionelles Gebäck (Wagashi) gereicht wird, aber auch abhängig von der Art des zubereiteten Tees (stark oder leicht).

Der Ablauf der japanischen Teezeremonie

Hier fassen wir die einfachste und gebräuchlichste Zeremonie zusammen. Die goldene Regel lautet: Stille. Gespräche werden auf ein Minimum beschränkt, um sich ganz auf die Atmosphäre, die Düfte und die Klänge zu konzentrieren. Erster Schritt: die Reinigung. Jedes Utensil (Schale, Besen, Schöpflöffel…) wird im Beisein der Gäste symbolisch gereinigt. Zweiter Schritt: die Zubereitung. Der Teemeister gibt das Matcha-Pulver auf den Boden der Schale, gießt heißes Wasser hinzu und schlägt die Mischung schaumig, bis ein cremiger Schaum entsteht. Dritter Schritt: die Verkostung. Der Meister reicht die Schale dem ersten Gast (oder Ehrengast). Beide verbeugen sich voreinander. Bevor der Ehrengast trinkt, dreht er die Schale so, dass die Schauseite der Schale nicht zu seinen Lippen zeigt. Sobald die Schale wieder vor ihm abgestellt wird, nimmt der Teemeister sie zurück, reinigt sie und bereitet den Tee für den zweiten Gast zu, dann für den dritten... Letzter Schritt: Nachdem alle Gäste ihren Tee getrunken haben, reinigt der Meister sorgfältig alle Utensilien. Dabei hat jeder Zeit, deren Qualität und Schönheit zu bewundern.

Für ein noch intensiveres, meditatives Genusserlebnis und vollkommene Harmonie mit dem Raum nehmen Sie sich Zeit für die passende Heimtextilien. Eine vom Feng-Shui inspirierte Atmosphäre verstärkt den sensorischen Zauber der Teeverkostung.

Die japanischen Grüntees von Kusmi Tea

Möchten Sie mehr über japanischen Grüntee erfahren? Wir präsentieren Ihnen die erlesenen Sorten, die vom Hause Kusmi mit größter Sorgfalt ausgewählt wurden. Welcher wird Ihr Favorit?

Ein Bio-Grüntee aus Japan, umweltbewusst und in Frankreich abgepackt

Kusmi hat sich ganz für Bio entschieden. Seit 2020 stammen alle unsere Zutaten aus biologischem Anbau, zertifiziert nach strengen, regelmäßig kontrollierten Vorgaben. Zudem basiert unser gesamtes Sortiment auf französischer Handwerkskunst: In der Normandie, in Saint-Vigor d’Ymonville nahe Le Havre, werden alle unsere Tees und Kräutertees kreiert, gemischt und verpackt. Nicht zuletzt sind unsere Produkte umweltbewusst verpackt, in biobasierten, biologisch abbaubaren oder recycelbaren Materialien. Was könnte man sich mehr wünschen?

Der unverzichtbare Bio-Grüntee Sencha

Sencha ist der meistgeerntete und beliebteste Grüntee in Japan. Sein Name bedeutet wörtlich übersetzt „aufgegossener Tee“, da „Cha“ auf Japanisch „Tee“ heißt. Im Inselstaat wird er oft auch liebevoll als „Tee der Gastfreundschaft“ bezeichnet. Da es Tausende verschiedener Varietäten gibt, ist das Geschmacksprofil von Sencha unglaublich facettenreich – man kann einfach nie genug davon bekommen. Der Bio-Sencha-Tee von Kusmi entfaltet nach dem Aufguss eine helle Farbe und erfrischend feinjodige Nuancen. Sein dezenter Duft und die floral-pflanzlichen Noten, die an frisch geschnittenes Gras erinnern, entführen Sie mit jedem Schluck in faszinierende japanische Gärten.

Der Bio-Grüntee Genmaicha mit geröstetem und gepufftem Reis

Dieser überraschende japanische Grüntee vereint Sencha-Grüntee mit gerösteten und gepufften Reiskörnern. Da diese manchmal leicht aufplatzen können, hat Genmaicha den liebevollen Spitznamen „Popcorn-Tee“ erhalten. Geschmacklich wird die Frische des Bio-Grüntees durch den ausgeprägten Geschmack der Reiskörner veredelt, was ihm eine feine Nussnote verleiht. Diese köstliche Rezeptur ist perfekt zum Frühstück, passt aber auch hervorragend zu herzhaften Gerichten und lässt sich im Sommer herrlich als Eistee genießen!

Der Bio-Grüntee Hojicha von der Insel Kyushu

Atemberaubende Landschaften, wie aus den schönsten Reiseführern! Genau das hält die Insel Kyushu im Südwesten Japans bereit. Mit ihrem tropischen Klima bietet die „Vulkaninsel“ ideale Bedingungen für den Anbau von japanischem Bio-Grüntee. Doch das ist noch nicht alles! In der Nähe von Kagoshima beherrschen die Japaner eine unschlagbare Technik, um einen ganz klassischen Grüntee aus den letzten Ernten in einen Tee mit echtem Charakter zu verwandeln. Ihr Geheimnis? Die Teeblätter bei sehr hoher Temperatur rösten! Dadurch nehmen sie einen hübschen Braunton an und entfalten nach dem Aufgießen einen holzigen Auftakt mit feinen Röstnoten. Eine echte Empfehlung! Der in Japan überaus beliebte Bio-Hojicha-Tee ist der ideale Begleiter zu einer Mahlzeit. Überraschen Sie Ihre Gäste, indem Sie Ihren japanischen Tee zu Käse, Fleisch oder sogar gegrilltem Fisch servieren!

Der Bio-Matcha-Grüntee zum Aufschäumen oder Backen

Bio-Matcha ist ein einzigartiger Grüntee in Pulverform: Nur die feinsten Blätter werden mit größter Sorgfalt von Hand gepflückt, flach ausgelegt getrocknet und anschließend zwischen zwei Granitsteinen zu feinstem Pulver vermahlen. Wir lieben sein leuchtendes Smaragdgrün, das Gebäck und Desserts ein unverkennbares Aroma und eine unverwechselbare Farbe verleiht. Möchten Sie ihn nach allen Regeln der Teezeremonie genießen? Hier ist die traditionelle Rezeptur für einen vollendeten Matcha: Geben Sie 2 bis 4 Bambusspatel Matcha-Tee in eine Schale. Fügen Sie reines, 80 °C heißes Wasser hinzu. Schlagen Sie den Tee mit dem Schneebesen schwungvoll in einer W-Bewegung aus dem Handgelenk auf. Sobald die Mischung homogen ist und sich eine feine Schaumkrone bildet: pur oder leicht gesüßt genießen!

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