Wasser ist für den Anbau der Teepflanze unerlässlich.

Im Gegensatz zu vielen Nutzpflanzen (Getreide), die eine künstliche landwirtschaftliche Bewässerung erfordern, wächst Tee ausschließlich dank Regenwasser. Ursprünglich aus Fernost stammend, wird die Teepflanze in tropischen und subtropischen Klimazonen angebaut, in denen es häufig regnet. So nimmt der Tee nur das, was die Natur ihm schenken möchte.
Abgekochtes Wasser ist ein Garant für Hygiene.
In Entwicklungsländern, in denen Wasser nicht immer trinkbar ist, ist das Teetrinken ein Mittel, um das Risiko von Krankheiten zu verringern. Bevor die Teeblätter aufgegossen werden, wird das Wasser zum Kochen gebracht, wodurch es trinkbar wird. Rechnen Sie hierfür mit einer Minute sprudelndem Kochen, mit 3 Minuten in Höhenlagen über 2000 Metern und mit 5 Minuten, wenn das Hepatitis-A-Virus inaktiviert werden soll, das hitzebeständiger als andere Krankheitserreger ist, wie das Institut Pasteur angibt.
Das Teewasser muss die richtige Temperatur haben.

Das Wasser sollte niemals kochend heiß sein (außer man möchte es zuvor trinkbar machen), sondern sieden, da sonst die Teeblätter beschädigt werden können. Anschließend gilt ein einfaches Prinzip: Je stärker der Tee oxidiert ist, desto heißer darf das Wasser sein. Rechnen Sie mit 70–80 °C für weiße Tees und grüne Tees, 80–90 °C für schwarze Tees sowie 90–100 °C für Kräutertees und Rooibos. Achten Sie auch auf die richtige Wassermenge: 2 bis 3 Gramm Tee oder Kräutertee auf 200 ml Wasser.
Wasser kann zu Kalkablagerungen in Wasserkochern führen.
Wenn Ihr Wasserkocher zu kalkhaltigem Wasser ausgesetzt ist, können sich Ablagerungen bilden. Um diese zu entfernen, setzen Sie am besten auf natürliche Lösungen: Haushaltsessig oder Natron. Im ersten Fall kochen Sie 5 Tassen Wasser mit einer Tasse Essig auf, im zweiten Fall 200 Gramm Natron auf einen Liter Wasser. Kochen Sie anschließend nochmals klares Wasser auf (um unangenehme Gerüche zu vermeiden), spülen Sie gründlich nach ... und Ihr Wasserkocher erstrahlt in neuem Glanz!