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thé glacé bio kusmi tea

Zusammenfassend: Die Wahl des Tees ist entscheidend für einen ausgewogenen und wenig bitteren Eistee. Sanfte Grüntees, Weißtees, Rooibos und Kräutertees sind die am besten geeigneten Optionen für den kalten Genuss. In Kombination mit einem Kaltaufguss bieten sie ein erfrischendes, aromatisches und natürlich mildes Getränk.

Was ist eigentlich Eistee?

Eistee ist viel mehr als nur ein heißer Tee, den man auf der Arbeitsplatte vergessen hat. Man geht von aufgegossenen Teeblättern aus – oft kalt oder bei niedriger Temperatur zubereitet –, die anschließend kalt, mit oder ohne Eiswürfel, serviert werden. Diese Art des Aufgießens verändert alles: Die Aromen entfalten sich ganz sanft, die Bitterkeit bleibt aus und das Ergebnis ist von Natur aus rund und herrlich erfrischend. Man kann ihn pur genießen oder mit Früchten, Kräutern und Gewürzen verfeinern – hier kommt die Kreativität ins Spiel.

Die am wenigsten bitteren Tees für Eistee

Milder grüner Tee: Er ist oft der ideale Ausgangspunkt. Ein Sencha, ein Bancha oder ein grüner Tee mit Jasmin bringen eine leichte, pflanzliche Frische mit wenigen Tanninen mit. Kalt aufgegossen entwickeln sie praktisch keine Bitterkeit.

Der weiße Tee. Dezent, zart und von Natur aus tanninam. Ein Pai Mu Tan oder Silver Needle ergibt einen feinen, fast süßlichen Eistee mit einem sehr sanften Mundgefühl. Eine hervorragende Wahl für alle, die mühelose Raffinesse suchen.

Leichter Oolong-Tee. Zwischen Grüntee und Schwarztee angesiedelt, entfalten manche schwach oxidierten Oolongs auf Eis ihr volles Potenzial. Blumige Noten, eine milchige Nuance, eine wunderbare Rundung und kaum Adstringenz. Überraschend und elegant.

Der Rooibos (teeinfrei). Streng genommen ist er kein Tee. In der Praxis jedoch eine fantastische Alternative: null Teein, null Tannine, also keinerlei Bitterkeit – selbst nach langem Ziehen. Mild, von Natur aus süßlich und für jeden geeignet.

Tees, die man meiden oder anpassen sollte

Klassische Schwarztees wie Ceylon oder Assam neigen dazu, bitter zu werden, sobald man sie zu lange oder zu heiß aufgießt. Das ist jedoch kein Grund, auf sie zu verzichten: Mit einer geringeren Dosierung und einer kurzen Ziehzeit oder einem Kaltaufguss gelingen auch sie wunderbar.

Aromatisierte Tees und Kräutertees: eine Alternative, die man nicht unterschätzen sollte

Wenn Sie nach einem besonders genussvollen oder natürlich süßen Getränk suchen, sind aromatisierte Tees und Kräutertees eine hervorragende Wahl.

Mit Zitrusfrüchten, roten Früchten oder Blüten aromatisierte grüne Tees gewinnen durch den Kaltaufguss an Frische. Zitrone, Bergamotte, Pfirsich: Diese Kombinationen verstärken den erfrischenden Charakter, ohne die Finesse des Tees zu überdecken.

Früchte- und Kräutertees hingegen enthalten weder Teein noch Tannine. Das Ergebnis: keinerlei Bitterkeit, selbst nach mehreren Stunden im Kühlschrank. Hibiskus, Apfel, Minze, Eisenkraut – das sind lebendige und aromatische Eistees, perfekt, um den ganzen Tag über genossen zu werden.

Auch aromatisierte Rooibos-Mischungen verdienen ihren Platz. Ihre von Natur aus runde Basis harmoniert perfekt mit vanilligen, würzigen oder fruchtigen Noten. Auf Eis serviert ist das herrlich köstlich, ausgewogen und unkompliziert.

Eistee Kusmi Tea

Die richtige Methode für einen Eistee ohne Bitterkeit

Die Wahl des Tees zählt, doch die Zubereitungsart macht oft den Unterschied.

Der Kaltaufguss (Cold Brew) ist die am meisten empfohlene Methode. Das Prinzip ist einfach: Die Teeblätter ziehen direkt in kaltem Wasser für mehrere Stunden im Kühlschrank. Es werden kaum Tannine freigesetzt, während sich die Aromen ganz sanft entfalten. Das Ergebnis ist leichter, runder und unvergleichlich erfrischend.

Ein paar praktische Orientierungswerte: Dosieren Sie etwas höher als bei einem Heißaufguss, lassen Sie den Tee je nach gewünschter Intensität 6 bis 12 Stunden ziehen und bevorzugen Sie schwach mineralisiertes Wasser, um die feinen Aromen nicht zu überdecken.

Ein Heißaufguss mit anschließender schneller Abkühlung ist ebenfalls möglich, erfordert jedoch etwas mehr Aufmerksamkeit. Die Ziehzeit muss kurz sein und die Wassertemperatur genau auf die Teesorte abgestimmt werden, um eine Überextraktion zu vermeiden. Sobald der Tee fertig ist, wird er sofort heruntergekühlt und anschließend kalt gestellt.

In jedem Fall werden Eiswürfel, frische Früchte, Kräuter oder Zitrusfrüchte erst im Moment des Servierens hinzugefügt, nicht vorher. So lässt sich der Tee individuell abstimmen, ohne die Balance zu verlieren.

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